Projekt

Ziel des Vorhabens ist es, Anpassungsstrategien für Talsperren zu entwickeln, die das sich verschiebende Niederschlagsregime berücksichtigen und die daraus resultierenden Abflussverhältnisse sowie deren Auswirkungen auf den Talsperrenbetrieb und auf die Wasserqualität in den Fokus nehmen. Um konkurrierenden Nutzungen sowie Zielkonflikten bzgl. der Nutzungen und Anforderungen wie Versorgungssicherheit, Talsperrensicherheit, Hochwasserschutz, Niedrigwasser­aufhöhung, Wasserkraft- und Freizeitnutzung, Mindestabgaben und Belange der Wasserrahmenrichtlinie frühzeitig und vorausschauend zu begegnen soll die Anpassung des Talsperrenbetriebs hin zu einer Dynamisierung modellhaft entwickelt werden. Die erforderliche Dynamik des Talsperrenbetriebs wird unter Berücksichtigung der konkurrierenden Nutzungen in ein Gesamtkonzept für die Anpassung wasserwirtschaftlicher Betriebspläne gebracht. Geeignete Indikatoren sollen dafür identifiziert und weiterentwickelt werden, um Handlungsbedarf frühzeitig feststellen zu können und um einen mit der Aufsichtsbehörde abgestimmten Handlungsrahmen zu schaffen, innerhalb dessen die erforderlichen Einzelfalllösungen je Talsperre ausgearbeitet werden können. Kooperationspartner für das Vorhaben sind neben den Talsperrenbetreibern (aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen) die Gemeinde Simmerath, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Köln.

Rurtalsperre

Rurtalsperre (Quelle: WVER)